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2020-11-27T00:00:00+00:00
Schwabach // Bayern
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Corona-Hotspot Pflegeheim:

Inzwischen zwei Bewohner verstorben - 64 von 81 Bewohnern positiv getestet - Sprunghafter Anstieg von 4 auf 64 Infizierte innerhalb von 24 Stunden - "Es ist natürlich ein schwerer Schlag" - Test bei 15 von 90 Pflegekräften ebenfalls positiv - Eine Bewohnerin in Spezialklinik verlegt - Lage in Pflegeheim aktuell stabil - Weitere Abstriche für bislang nicht infizierte Bewohner geplant
Neuigkeit-ID 4WKGI8

Es sind Zahlen, die für Schrecken sorgen in der kleinen mittelfränkischen Stadt Schwabach. Im dortigen AWO-Pflegeheim, so berichtet nordbayern.de am Freitag (27.11.2020) 64 der 81 Bewohner positiv getestet, ebenso wie 13 Mitarbeiter. Das erschreckende ist allerdings der sprunghafte Anstieg der Zahlen - waren es am Donnerstag noch vier Infizierte mit positivem Test, so sind es am Freitag 60 mehr. "Es ist natürlich ein schwerer Schlag, das können sie sich vorstellen...wir haben natürlich alles getan, um das zu vermeiden", berichtet Rainer Mosandl, Vorstand Ressort Pflege & Psychatrie im AWO-Kreisverband Mittelfranken-Süd

Eine Bewohnerin wurde in die Rangauklinik verlegt, welche auf Lungenkrankheiten spezialisiert ist - der Zustand der Patientin ist allerdings stabil. In der Einrichtung selbst, gibt es einige Bewohner und Bewohnerinnen, die noch Fieber haben. Aber auch hier gilt die Lage als stabil. Trotzdem wird sie kritisch beäugt, denn es kann sich innerhalb von kurzer Zeit alles ändern. "Die nächsten sechs bis acht Tage sind entscheidend", so Rainer Mosandl gegenüber dem Schwabacher Tagblatt.

Das Gesundheitsamt Roth-Schwabach und die Stadt Schwabach haben nun mit dem größten Corona-Hotspot seit dem Ausbruch der Pandemie in ihrer Region zu kämpfen. In der kommenden Woche streicht das Gesundheitsamt die bis jetzt negativen Personen noch einmal neu ab. "Wir hoffen natürlich, dass sich die Situation nicht noch weiter verschlimmert, sondern dass nach Möglichkeit alle wieder gesund werden...es gibt im Moment noch keine dramatischen Verläufe, aber das kann man natürlich nicht ausschließen bei Corona, das wissen wir alle", erklärt Mosandl.

Schnittbilder:

  • Redaktioneller Hinweis: Privatpersonen bitte pixeln!
  • Außenaufnahmen AWO-Pflegeheim Schwabach
  • Tür mit Schild "AWO Pflegeheim Schwabach"
  • Schild "AWO Pflegeheim Schwabach" im Close
  • Banner für zukunftssichere Ausbildung bei der AWO im Close
  • Schriftzug "AWO Pflegeheim Schwabach" am Fenster im Close
  • Blick auf Eingangsbereich
  • Privatperson läuft zum Eingang
  • Privatperson steht vor Eingangstüre
  • Mitarbeiter direkt hinter der Eingangstüre
  • Mitarbeiterin mit Mundschutz hinter der Türe
  • Blick durch Fenster auf Tisch mit Getränken
  • Schnittbilder und Übersichtsaufnahmen

O-Ton:

  • O-Ton Rainer Mosandl, AWO-Kreisverband Mittelfranken-Süd, Vorstand Ressort Pflege & Psychatrie: „...wir stehen hier vor unserem Pflegeheim in Schwabach...ereignet hat sich ein heftiger Corona-Einschlag, kann man so bezeichnen...64 von 81 Bewohnern sind Corona postiv...15 von im Übrigen 90 Mitarbeitern genauso...das ist die aktuell Situation...ausgebrochen ist es, den ersten positiven Corona-Fall, der wurde am letzten Freitag, also vor einer Woche gemeldet...die Maßnahmen, die wir ergriffen haben, in enger Abstimmung natürlich mit dem Gesundheitsamt, alle Wohngruppen sind unter Quarantäne gestellt...übrigens auch die Mitarbeiter, die die Bewohner pflegen, haben häusliche Quarantäne, die nur sozusagen verlassen werden darf, für den Weg zur Arbeit und dann in der Arbeit...es gibt natürlich strengste Hygieneregeln...worauf ich auch hinweisen will, dass das Personal wirklich hervorragende Arbeit leistet...das ist auch vom Gesundheitsamt bestätigt worden, da überhaupt keine Schuldvorwürfe und da auch keine Mängel feststellbar sind, es arbeitet wirklich am Anschlag und hervorragend...ja, es ist natürlich ein schwerer Schlag, das können sie sich vorstellen...wir haben natürlich alles getan, um das zu vermeiden...ich glaube schon, mit Überzeugung sagen zu können, sehr strenge Hygieneregeln und auch hervorragendes Personal überall, wir haben ja auch noch andere Häuser...wenn es dann eintritt, ist es natürlich erschütternd, das muss man ganz deutlich sagen...das ist ein Schlag für die Bewohner in erster Linie und auch für die Angehörigen...wir hoffen natürlich, dass sich die Situation nicht noch weiter verschlimmert, sondern dass nach Möglichkeit alle wieder gesund werden...es gibt im Moment noch keine dramatischen Verläufe, aber das kann man natürlich nicht ausschließen bei Corona, das wissen wir alle...wir kennen die Situation aus anderen Häusern, wo das eben vorgekommen ist und, dass es da auch dramatischere Verläufe gegeben hat, insofern kann man das natürlich überhaupt nicht ausschließen.“

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