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2020-12-21T00:00:00+00:00
Georgensgmünd // Lkr. Roth // Bayern
23 8

Trompeter der glücklichen Weihnacht:

Wir haben den Musiker einen Tag lang begleitet und eine Fülle an Emotionen eingefangen - Profimusiker tingelt ehrenamtlich durch Alten-, Senioren-, Behindertenheime und sonstige Einrichtungen, um Menschen mit seinem Spiel zu erfreuen - "Für mich ist es eine Herzensangelegenheit und ich möchte keinen Euro dazuverdienen" - Abstand bleibt immer gewahrt, denn Lohmüller steht allein im Innenhof - "Die waren total glücklich, haben gewunken, mitgewirkt, mit gesungen, geklatscht" - Inzwischen jagt ein Termin den Nächsten - "Wenn ich jetzt heimfahre, dann bin ich glücklich und kann gut schlafen und stehe gestärkt wieder auf"
Neuigkeit-ID 4GRNOX

"Fröhliche Weihnacht überall..." statt aus den Lautsprechern auf dem Weihnachtsmarkt dringt die Melodie aus Jens Lohmüllers Trompete. Der Profimusiker aus Georgensgmünd im mittelfränkischen Landkreis Roth spielt aber nicht alleine für sich oder hält heimlich ein kleines Konzert ab, um seine Taschen zu füllen. Nein, Jens Lohmüller, tingelt ehrenamtlich durch Altenheime, Senioreneinrichtungen, Behindertenwohnheime und ähnliches, um dort die Bewohner mit seiner weihnachtlichen Musik in der tristen Zeit etwas zu erfreuen. Sicherheit steht dabei natürlich immer an erster Stelle - deswegen spielt Jens auf seiner Trompete alleine im Innenhof und die Zuhörer stehen auf ihren Balkonen oder weit genug weg. Lediglich bei einem Auftritt leistet ihm das Christkind aus dem mittelfränkischen Roth ein wenig Gesellschaft und sorgt noch für einen Ticken mehr Weihnachtsflair.

Normalerweise spielt Lohmüller vor bis zu 10.000 Zuhörern, aber dank Corona hatte er sein letztes Konzert vor knapp einem Jahr, am 5. Januar 2020, in der Leitzhalle in Hamburg. Zeit hatte er nun genug zur Verfügung, um nachzudenken: "Was kann ich machen"? "Mein erster Gedanke war, andere Menschen vielleicht glücklicher zu machen oder ihnen etwas zurückgeben und da hatte ich natürlich gleich am Anfang an kranke Menschen und ältere Menschen gedacht", erzählt Jens. So spielte er Anfang November sein erstes Konzert im Seniorenheim in Georgensgmünd - natürlich mit Rücksprache mit der Leitung. "Es war selber von mir aus schön anzusehen. Auch währenddessen ich gespielt habe, wie die älteren Menschen Tränen in die Augen hatten und ein zufriedenes Gesicht und sehr glücklich waren", so Lohmüller weiter.

Bereits auf dem Heimweg war ihm klar: "Jens, das kann es jetzt noch nicht gewesen sein. Du musst schauen, dass du mehr kranken oder älteren Menschen Freude bereitest". Zwei Tage später wollte er eigentlich andere Seniorenheime anrufen, nur die kamen ihm zuvor - der erste Auftritt hatte sich herum gesprochen. Inzwischen ist das Ganze zu einem Selbstläufer geworden und bei Jens Lohmüller trudeln immer mehr anfragen ein. So absolviert Lohmüller an einigen Tagen inzwischen vier bis fünf Auftritte. So ging es zum Beispiel bei unserer Begleitung erst in das Betreuungszentrum in Roth, in die Wohnlage nach Roth, in das Seniorenhaus Jura nach Thalmässing, das Zentrum für ambulante Krankenpflege in Georgensgmünd und in die Seniorenanlage nach Greding. Absagen möchte Lohmüller übrigens keiner Einrichtung, weshalb er schaut, dass er alle Terminanfragen irgendwie unter bekommt.

Verstehen kann das Ganze wohl nur, wer Jens Lohmüller einmal spielen gehört und die Reaktion seiner Zuhörer gesehen hat. Seien es die Bewohner in den Senioreneinrichtungen oder im Behindertenwohnheim oder das Rother Christkind - jeder ist gerührt, von der weihnachtlichen Stimmung, die der Trompeter herbeizaubert. "Gerade jetzt in der schwierigen Zeit ein bisschen was zu hinterlassen und Freude zu bereiten. Und ich bin sehr glücklich, dass es überhaupt möglich ist, auch auf die Weise jetzt im Hinterhof. Und ich freue mich sehr. Die waren total glücklich, haben gewunken, mitgewirkt, mit gesungen, geklatscht, also richtig begeistert", so das Rother Christkind Sarah Reiter.

Begeistert ist auch immer noch Jens Lohmüller selbst, auch wenn ein Termin den nächsten jagt und er bis zum 23.12. wohl rund 1.500 Kilometer mehr auf seinem Auto hat, weil er in ganz Franken unterwegs ist. Doch missen möchte er es nicht. Ihn selber verzaubert die Reaktion der Bewohner immer wieder, so wie diese sein Spiel begeistert. "War schön eine schöne Abwechslung. Vor allen Dingen, die Lieder kennt man ja alle. Ja, wir haben einen sehr musikalischen Volksschullehrer und da haben wir diese Lieder alle gesungen als Schulkind. Ich habe es Liederbuch noch unten im Keller", berichtet Gisela Rumpf, die in der Seniorenanlage in Greding wohnt. Genau deswegen kann Lohmüller auch folgendes Fazit ziehen: "Für mich ist es eine Herzensangelegenheit und ich möchte keinen Euro dazuverdienen. Für mich ist es selber Freude in dieser sehr schweren Zeit, Corona 2020 und wie heute z.B., wenn ich jetzt heimfahre, dann bin ich glücklich und kann gut schlafen und stehe gestärkt wieder auf".

Hinweis: Locations in Reihenfolge:

  • Betreuungszentrum in Roth
  • Roth Wohnanlage
  • Seniorenhaus Jura in Thalmässing
  • Zentrum für ambulante Krankenpflege in Georgensgmünd
  • Seniorenanlage Greding

Schnittbilder:

  • Jens Lohmüller packt Trompete aus
  • Jens Lohmüller mit Rother Christkind bei Vorbereitungen
  • Jens Lohmüller spielt Weihnachtlieder auf Trompete in diversen Ansichten / Einstellungen
  • Bewohner sitzen auf den Balkonen und erfreuen sich am WEihnachtslied
  • Bewohner klatschen Applaus
  • Rother Christkind hält Ansprache
  • Altenheim mit Jens Lohmüller und Rother Christkind in der Totalen
  • Bewohner auf den Balkonen in diversen Ansichten / Einstellungen
  • Notenblatt im Close
  • Jens Lohmüller baut Notenständer auf und legt Noten heraus
  • Jens Lohmüller spielt in Behinderteneinrichtung
  • Bewohner Behinderteneinrichtung und Pflegepersonal lauschen dem Spiel und singen mit
  • Jens Lohmüller spricht mit den Bewohnern
  • Jens Lohmüller im Gespräch mit Heimleitung
  • Jens Lohmüller spielt mit Weihnachtsmütze in Altenheim in diversen Ansichten / Einstellungen
  • Bewohner lauschen dem Spiel von Jens Lohmüller in diversen Ansichten / Einstellungen
  • Bewohner applaudieren
  • Jens Lohmüller fährt im Auto zum nächsten Termin
  • Jens Lohmüller baut sein Equipment auf
  • Jens Lohmüller hält kurze Ansprache
  • Jens Lohmüller spielt Weihnachtslieder in diversen Ansichten / Einstellungen
  • Bewohner lauscht auf dem Balkon dem Spiel
  • Jens Lohmüller bedankt sich und spielt Zugabe
  • Bewohner kommen herbeigelaufen und hören dem Spiel zu
  • Notenblatt "Oh du fröhliche" im Close
  • Jens Lohmüller kommt nach den Auftritten nach Hause
  • GoPro-Aufnahmen von auf der Trompete
  • Schnittbilder und Übersichtsaufnahmen

O-Töne:

  • O-Ton Jens Lohmüller aus Georgensgmünd, Erfreut mit seiner Trompete Altenheimbewohner: „Ich bin eigentlich Dirigent im Blasorchester Georgensgmünd, bin in einer Schule und eine Musikschule hab ich auch noch und bin noch erster Trompeter bei Blechglanz...Momentan ist es sehr, sehr schwer, eigentlich das ganze Jahr...Ich hatte am 5...Januar 2020 mein letztes Konzert mit Blechglanz in der Leitzhalle in Hamburg und das ist jetzt fast ein ganzes Jahr her...Seitdem ist eigentlich Stille mit Auftritte...Also eine sehr, sehr schwere Zeit...Genau, also ich spiel vor einem Zuhörer bis 5.000, 10.000 Zuhörer...Also früher bei die Stützelbacher, eine ganz erfolgreiche Band im süddeutschen Raum...Da hatten wir dann auch immer so zwischen 2.000 und 5.000 Zuhörer...Genau...Es war so...Ich hatte ja eigentlich sehr viel Zeit, weil ich keine Auftritte zu spielen hatte und da bin ich auf die Gedanken gekommen...Was kann ich machen? Und mein erster Gedanke war, andere Menschen vielleicht glücklicher zu machen oder ihnen etwas zurückgeben...Und da hatte ich natürlich gleich am Anfang an kranke Menschen und ältere Menschen gedacht und habe einfach in Georgensgmünd im Seniorenheim mein erstes Konzert gegeben und das war Anfang November...Ich bin zur Leitung gegangen und habe gesagt oder gefragt, ob ich da mal spielen darf...Und da waren die natürlich sehr froh drüber und haben gesagt Jens Lohmüller, bitte komm so schnell wie es geht, die freuen sich auf dich...Die Resonanz war sehr, sehr positiv...Es war selber von mir aus schön anzusehen...Auch währenddessen ich gespielt habe, wie die älteren Menschen Tränen in die Augen hatten und ein zufriedenes Gesicht und sehr glücklich waren...Und auch ich habe mir Gedanken macht...Ich bin danach heim gefahren und habe mir gedacht: „ens, das kann jetzt noch nicht gewesen sein...Du musst schauen, dass du mehr kranke oder ältere Menschen Freude bereitest...Und ich wollte eigentlich dann zwei Tage darauf, wollte ich ein anderes Seniorenheim anrufen...Aber die sind alle früher gekommen...Das hat sich rumgesprochen nach dem ersten Auftritt, wie ein Lauffeuer...Und dann ist es einfach seinen Gang gegangen...Genau, die sind zu mir gekommen und als Erstes haben es dann immer gefragt...Was verlangst du...Da hab ich gesagt, ich mache das ehrenamtlich...Ich möchte einfach selber glücklich sein...Und da brauche ich kein Geld...Ich möchte andere Menschen eben damit bereichern mit meiner Musik...Also es waren jetzt bis jetzt circa 20 und ich war heute morgen noch bei 30, aber mir sind jetzt schon bei 35 insgesamt, was bis zum 23.12...noch auf mich zukommen...Das Wichtige ist für mich, dass ich keine Einrichtung absagen möchte und bis jetzt habe ich es geschafft...Ich bekomme sie unter, spiel, jetzt allerdings am Tag in vier bis fünf Einrichtungen...Es wird stressig, aber auf der anderen Seite, man kann Freude bereiten...Man kann Menschen glücklich machen...Also mache ich das auch...Am 24.12...spiele ich schon in Georgensgmünd...Da spielen wir bei der evangelischen und katholischen Kirche...Genau, vom Blasorchester Georgensgmünd...Ich habe eigentlich nur meine Trompete dabei...Stell mich hin und spiele meine Weihnachtslieder...Fröhliche Weihnacht oder Oh du fröhliche, leise rieselt der Schnee, süßer die Glocken und Tochter Zion...Einfach wirklich Weihnachtslieder, die die Menschen auch selber kennen und vor allem die älteren Menschen und wo sie auch wirklich Erinnerungen haben an früher...Oh du fröhliche, ist ein wunderschönes Stück...Weil das kennt wirklich jeder...Und hat jeder schon so oft mitgesungen...Und bei diesen Stück fließen auch Tränen...Bei mir währenddessen ich gespielt habe noch nicht, aber natürlich, wenn ich von einer Einrichtung egal, ob das eine Behinderteneinrichtung ist, ein Krankenhauses oder Seniorenheim, dann fahre ich schon nach Hause...Mach mir sehr viele Gedanken...Und ja, da geht man in sich und da weiß man erstmal, dass man wirklich sein Leben genießen muss und dass man aber trotzdem egal ob dies die jungen Menschen sind oder die älteren Menschen, man darf keinen Mensch vergessen und man muss was für die jungen Menschen machen, aber auch für die älteren...Genau, also die haben es momentan ganz, ganz schwer...Das ist auch bei mir bin, wenn ich komme, ich bleibe immer draußen, stelle mich so weit weg, das möglich, also mindestens 15 bis 20 Meter...Die meisten haben einen Hof an Garten und wenn das nicht vorhanden ist, dann stelle ich mich auf die Straße...Ja, also für uns alle Künstler ist es wahnsinnig schwer...Ich habe ja das Glück, dass ich trotzdem noch unterrichten kann momentan online...Oder dass ich Dirigent im Blasorchester bin...Aber ich kenne Künstler, freischaffende Künstler, die das zu 100 Prozent machen und denen er geht’s überhaupt nicht gut...Und das ist einfach so eine schwierige Zeit...Und da können nur die Künstler, Künstlerinnen dazu oder die Veranstaltungstechnik oder die, die Festwirte, da auch Putzfrau dazu dem Opernhaus putzt oder der Elektriker...Also momentan ist es sehr, sehr schwer, die Zeit für uns alle...Ich habe in Georgensgmünd ja anfangen und dann ist Roth dazukommen, Weißenburg, Hilpoltstein...Und jetzt aktuell dehnt sich das und da bin ich sehr, sehr glücklich...Mir ist es egal, ob ich 10 Kilometer fahre oder 100 bis 150...Momentan bin ich bei Erlangen, Neustadt a...d...Aisch, Nürnberg, Neumarkt...In Bamberg habe ich heute eine Anfrage reinbekommen...Und wie gesagt, das ist ehrenamtlich...Aber ich mach es trotzdem sehr, sehr gerne und fahre dafür auch beide Strecken, weil einfach das Lachen und die Freude das ist der Auftritt wert...Ich wünsche euch allen viel Gesundheit...Bleiben Sie gesund...Das ist das Wichtigste...Wir schaffen es alle miteinander und wir werden gestärkt...Werden wir dann, wenn alles rum ist, wieder die Sache anpacken...Und ich glaube auch, dass wir dann einfach das Leben, was wir schon gehabt haben, dass man einfach dann viel mehr damit anfangen kann und einfach noch mehr genießen...Ich wünsche euch frohe Weihnachten und bleib gesund...Ein gesundes neues Jahr und auf ein besseres Jahr 2021...“
  • Trompete in diversen Ansichten / Einstellungen
  • Diverse Blasinstrumente mit Weihnachtsbeleuchtung an der Wand in diversen Ansichten / Einstellungen
  • Jens Lohmüller putzt seine Trompete
  • Jens Lohmüller packt seine Trompete ein in diversen Ansichten / Einstellungen
  • O-Ton Ingeborg Milde, Bewohnerin Altenheim Greding: „...ja, gut gut, das sind wir gar nicht gewohn, das erste Mal...ja, haben wir noch nie gehabt...doch das war nett, ist nur schade, dass so wenige gekommen sind...ja, auf jeden Fall, danke...schön hat er es gemacht...schön hat er geblasen...“
  • O-Ton Elisabeth Zink, Bewohnerin Altenheim Greding: „...war ganz schön...war wunderschön....Aber wir haben uns da ja nicht angesteckt...Wir sind ja weit genug auseinander gewesen...Ja, wir sind jetzt in der Zeit, wo man mit dem Corona hat man ja sonst keine Abwechslung...Ja, ich hab die schon gekannt...habe allerdings nicht mitgesungen...aber habe sie schon gekannt, die ganzen Lieder...ja, wunderbar, hat es gemacht...schön, wenn es mehr Leute gäbe.“
  • O-Ton Gisela Rumpf, Bewohnerin Altenheim Greding: „...war sehr schön...War schön eine schöne Abwechslung...Vor allen Dingen, die Lieder kennt man ja alle...Ja, wir haben einen sehr musikalischen Volksschullehrer und da haben wir diese Lieder alle gesungen als als Schulkind...ja alle bekannt...Ich habe es Liederbuch noch unten im Keller...Es ist eine schöne Abwechslung...Ja, weil ich bin dann noch gehbehindert...Es ist ja von der Kirche, wird immer Sonntagabend, ist da noch was, aber ich kann alleine nicht reingehen und ich möchte es auch niemand zumuten, wenn ich mich da anhängen muss...Also bleibe ich zu Hause...Ab und zu, wenn meine Tochter kommt, wie heute Vormittag, war sie da, waren wir einkaufen und ich bin eigentlich immer gern zu kulturellen Veranstaltungen gegangen...Aber wie gesagt, am Land ist man da aufgeschmissen...Das war eine sehrchöne Abwechslung...Im Fernsehen kommt ja nur Krimi, Corona-Berichterstattung, Fernsehen kann man ja bald nicht mehr anschauen oder Wiederholungen, das xte mal heute kommt „Der kleine Lord“, den habe ich bestimmt schon zehnmal gesehen...Also sehr große Abwechslung, war das sehr schön...Er hätte ruhig noch eine Stunde spielen können.“
  • O-Ton Sarah Reiter, Rother Christkind: „...ich war gerade mit dem Jens Lohmüller hier und wir waren hier, um den Bewohnern ein bisschen Weihnachtszauber zu hinterlassen, bisschen Weihnachtsfreude...Gerade jetzt in der schwierigen Zeit ein bisschen was zu hinterlassen und Freude zu bereiten...Und ich bin sehr glücklich, dass es überhaupt möglich ist...Auch auf die Weise jetzt im Hinterhof...Und ich freue mich sehr...Total glücklich...Haben gewunken, mitgewirkt, mit gesungen, geklatscht...Also richtig begeistert...Ich bin jetzt gerade auch noch durchgegangen und sie haben sich richtig gefreut...Richtig schön...Also, ich finde sowieso, dass sich jemand hinstellt und da mit Musik, das macht doch was...Gerade zu Weihnachten...Musik berührt die Herzen und finde ich ganz toll...Schön, dass ich auch dabei sein konnte.“
  • O-Ton Sandra Schiele, Hausleitung Wohnheim 4, Lebenshilfe Schwabach/Roth: „...sind an Behinderteneinrichtung mit insgesamt 24 Klienten haben wir hier...Meine Idee war es, den Hallo Müller zu engagieren...Ich bin über Facebook auf ihn aufmerksam geworden und die Idee war einfach, dass er unsere Musikständchen spielt...Und wir haben jetzt daraus gleich noch eine Weihnachtsfeier geplant...Da kommt jetzt dann das Essen, dann essen wir gemeinsam...Aufmerksam geworden bin ich über Facebook, über die Internet Einträge, was ich so verfolgt habe, wo er schon unterwegs war...Mein Gedanke war einfach, ich würde gerne meinen Leuten in dieser Zeit auch etwas Gutes tun...Und dadurch, dass sie einfach so gerne Musik hören und auch musikalisch immer recht aktiv sind, war dasmein Gedanke, ja einfach, dass sie davon was haben...Und ich fand die Stimmung, sie waren sehr überrascht, sie haben es nicht gewusst...Ich habe nur gesagt, es kommt eine Überraschung...Aber ihnen hat es sehr gut gefallen und die sind dann sehr aktiv am Singen und unsere Dirigenten, unsere zwei haben große Freude gehabt...Ich fand es sehr schön, sehr herzlich...Riesengroßes Engagement, eine nette Persönlichkeit und ja, er verstrahlt einfach Freude in dieser Zeit...Dann sage ich Jens, vielen, vielen Dank für unsere Bewohner, für unser Haus, dass du da warst, dass du so eine tolle Stimmung in dieser kurzen Zeit gemacht hast und in dieser schweren Zeit, was wir gerade alle durchstehen...Und ja, wir kommen vielleicht auf das Angebot zurück, das wir uns im Sommer nochmal sehen...Ja doch, auf alle Fälle ist Weihnachtsstimmung...Und wie gesagt, wir machen daraus dann gleich noch unsere Weihnachtsfeier, unsere Große, wo wir jetzt alle gemeinsam essen, selber noch ein bisschen singen und uns den Tag gut gehen lassen.“
  • O-Ton Jens Lohmüller aus Georgensgmünd, Erfreut mit seiner Trompete Altenheimbewohner: bisher sehr positiv...Wir haben ja in Roth angefangen mit dem Christkind, mit dem Rother Christkind...Es war ein wunderschönes Konzert, ein wunderschöner Auftritt, der das zweite Konzert war in der Behinderteneinrichtung in Roth...Da waren die Menschen so fröhlich...Haben mitgesungen, mit getanzt...Es war echt wunderschön...Und jetzt zum Abschluss vor der Mittagspause waren wir ja im ZAG in Georgensgmünd...Es war eigentlich auch wieder ein schönes Glücksgefühl für die älteren Menschen zu spielen und sie eine Freude zu bereiten...Jetzt fahren wir weiter nach Thalmässing...Da spielen wir in der Seniorenanlage ein Konzert und dann geht’s noch nach Greding weiter, da spielen mir dann den Abschluss für heute...Also heute waren es am Freitag fünf Konzerte...Es war traumhaft, genauso wie ich es mir vorgestellt habe...Es gibt nichts Schöneres, als Menschen einfach glücklich zu machen...Und das war einfach ein wunderschöner Tag in der Früh drei Konzerte, heute Nachmittag zwei Konzerte gespielt...Was möchte man mehr? Jetzt kann der Abend kommen...Ja am Anfang war es gedacht, hier bei uns im Landkreis zu spielen...Aber die Nachfrage war so groß und ich wollte auch keinen absagen...Egal wo die Anfrage her kommt...Und ich schätze mal, dass ich dann so bei 1.000 -1.500km bin...Für mich ist es sehr wichtig, dass es eben auch so rüberkommt...Dieses Ehrenamtliche, ich habe jetzt schon öfters ja eigentlich Geld angeboten bekommen, aber ich habe keines angenommen...Für mich ist es eine Herzensangelegenheit und ich möchte keinen Euro dazuverdienen...Für mich ist es selber Freude in dieser sehr schweren Zeit, Corona 2020 und wie heute z.B., wenn ich jetzt heimfahre, dann bin ich glücklich und kann gut schlafen und stehe gestärkt wieder auf...Für mich sind alle gleich und alle liebenswert...Für mich ist es einfach eine Herzensangelegenheit zu spielen...Und egal ob sie alt sind, krank, behindert, das ist für mich immer eine wunderbare Sache für sie, spielen zu dürfen...Und das Schöne ist ja auch, dass jeder anders ist und dass es überall Spaß macht und auch eine riesen Abwechslung ist und vor allem das Beste und Schönste ist, dass man diese Menschen kennenlernen darf...Morgen geht es Richtung Nürnberg, Nürnberg, Erlanger Raum, vielleicht eine Station in Bamberg...Da ist noch eine Anfrage da, die muss ich jetzt noch beantworten und dann ist auch schon wieder der ganze Tag gelaufen...Am Sonntag bin ich dann, glaube ich, in Allersberg, Hippolstein, Neumarkt in dieser Ecke, da geht’s in die Oberpfalz und Montag und Dienstag hab ich dann den Endspurt...Und da bin ich dann auch nochmal in Georgensgmünd bei mir zuhause in Weißenburg...Dann geht’s nach Ansbach in die Ecke rüber...Also da sind noch viele, viele Stationen, auf die ich mich sehr freue.“

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