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2020-11-27T00:00:00+00:00
Augsburg // Bayern
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Warum musste Stefan D. sterben?

19-Jährige soll an Bushaltestelle zugestochen haben - Stichwunde am Hals des 28-Jährigen - Erst verbaler Streit, dann kommt es zur Gewaltanwendung - Notarzt verliert Kampf um das Leben des Mannes - Zeugenbeschreibungen sorgen für schnellen Fahndungserfolg - 19-Jährige wegen Verdachts des Totschlags in Untersuchungshaft - 28-jähriger Begleiter wieder freigelassen - Stimmung am Ort des Geschehens gedrückt - Freunde können es nicht verstehen, was passiert ist - Anwohner sind entsetzt
Neuigkeit-ID 4RJ9MP

Warum musste Stefan D. auf offener Straße sterben? Diese Frage müssen nun Polizei und Staatsanwaltschaft klären. Eine 19-Jährige sitzt wegen des Verdachts auf Totschlag in Untersuchungshaft. Sie so soll zugestochen haben - mit einem Messer in den Hals des 28-Jährigen.

Es ist Freitagabend (27.11.2020) gegen 18:30 Uhr, als Stefan D. mit weiteren Personen an der Bushaltestelle Uhlandstraße im Augsburger Stadtteil Pfersee steht. Ein Pärchen kommt hinzu, ein Streit entsteh. Erst verbal, dann liegt der 28-Jährige plötzlich mit einer Wunde am Hals blutend auf der Straße. Zeugen wählen den Notruf und leisten Erste Hilfe. Wenige Minuten nach dem Notruf sind die ersten Rettungs- und Polizeikräfte vor Ort. Sie kämpfen um das Leben des jungen Mannes - jedoch vergeblich. Stefan D., von allen nur "Dorschi" genannt, stirbt noch auf der Straße.

Kriminalpolizei und Spurensicherung übernehmen die Ermittlungen und Zeugenbefragungen. In einem nebenliegenden Wohnblock suchen die Beamten etwas. Schwer bewaffnet, dringen sie in das Gebäude vor, finden aber scheinbar nicht das wonach sie suchen. Schnell haben die Beamten eine aussagekräftige Beschreibung des Pärchens und leiten die Fahndung ein. Noch in der Nacht nehmen sie eine 19-Jährige und ihren 27-Jährigen Begleiter fest.

Am Samstagmittag (28.11.2020) stehen erste Kerzen in der Nähe der Bushaltestelle wo Stefan D. ums Leben kam. Daneben liegen Blumen, sitzt ein Kuscheltier und steht eine Flasche Bier. Die Anwohner im Viertel sind schockiert, seine Freunde verstehen die Welt nicht mehr. Letztere wollen sich vor der Kamera nicht äußern, beschreiben ihn aber als lebenslustigen, immer gut gelaunten Kerl. Sie haben auf gofoundme eine Spendenaktion für seine Beerdigung gestartet.

Der Ermittlungsrichter erlässt am Sonntag (29.11.2020) Haftbefehl gegen die 19-Jährige wegen des Verdachts des Totschlags. Ihr 27-jähriger Begleiter kommt frei, weil es keinen ausreichenden Verdacht für eine Beteiligung gibt.

Schnittbilder:

  • Redaktioneller Hinweis: Privatpersonen bitte pixeln!

Teil 1:

  • Einsatzstelle in der Totalen
  • Polizei vor Ort
  • Feuerwehr vor Ort
  • Polizei mit Spurensicherungstüten am Gehweg
  • Pavillion mit Sichtschutz
  • Haltestellenbereich mit Flatterband abgesperrt
  • Spurensicherung und Kriminalpolizei vor Ort
  • Haltestellenschild "Uhlandstraße" im Close
  • Blutspuren auf dem Boden
  • Haltestelle mit Flatterband abgesperrt
  • Polizei im Gespräch
  • Flatterband "Polizeiabsperrung" im Close
  • Schnittbilder und Übersichtsaufnahmen

Teil 2:

  • Mobile Wache Polizeipräsidium Schwaben Nord
  • Einsatzstelle in der Totalen
  • Polizei vor Ort
  • Pavillion mit Sichtschutz
  • Beamter an Spurensicherungstüten
  • Spurensicherungstüten im Close
  • Blick auf Bushaltestelle
  • Haltestellenschild "Uhlandstraße"
  • Beamte im Gespräch
  • Spurnsicherungsequipment im Close
  • Schnittbilder und Übersichtsaufnahmen

Teil 3:

  • Beamte rüsten sich auf
  • EXKLUSIV: Schwer bewaffnete Beamte gehen zu nebenliegendem Wohnblock
  • Beweissicherungstüten am Gehweg
  • EXKLUSIV: Schwer bewaffnete Beamte am Hauseingang zu nebenliegendem Wohnblock
  • EXKLUSIV: Schwer bewaffnete Beamte betreten Wohnblock
  • EXKLUSIV: Zivilbeamte betreten Wohnblock
  • EXKLUSIV: Schwer bewaffnete Beamte sichern Eingang von Wohnblock
  • Blick auf Bushaltestelle
  • EXKLUSIV: Schwer bewaffnete Beamte verlassen Zugang zum Wohnblock
  • Haltestellenschild "Uhlandstraße"
  • Ankunft Bestatter
  • Bestatter arbeitet hinter Sichtschutz
  • Leichenabtransport
  • Abfahrt Bestatter
  • spuren vor der Bushaltestelle
  • Abfahrt Feuerwehr
  • Feuerwehr baut Sichtschutz und Pavillion ab
  • Schnittbilder und Übersichtsaufnahmen

Teil 4:

  • Polizeifahrzeug als Absperrmaßnahme
  • EXKLUSIV: Schwer bewaffnete Beamte
  • EXKLUSIV: Schwer bewaffnete Beamte an nebenliegendem Wohnblock
  • EXKLUSIV: Schwer bewaffnete Beamte verlassen den Wohnblock
  • Beamte rüsten sich ab
  • Pavillion mit Sichtschutz
  • Bestatter vor Ort
  • Leichenabtransport
  • Abfahrt Bestatter
  • Schnittbilder und Übersichtsaufnahmen

Teil 5 - Tagaufnahmen 28.11.2020:

  • Blick die Straße hinab zur Haltestelle
  • Haltestelle "Uhlandstraße" in diversen Ansichten
  • Haltestellenschild "Uhlandstraße" im Close
  • Flatterbandstück am Straßenrand
  • Flatterband "Polizeiabsperrung"
  • Abfahrender Bus
  • Blick die Straße entlang
  • Abgerissenes Flatterband an Hauszufahrt
  • Blick auf Wohnblock
  • Schnittbilder und Übersichtsaufnahmen

Teil 6 - Tagaufnahmen 28.11.2020:

  • Blumen, Kerzen, Stofftier und Bierflasche neben der Haltestelle
  • Mutter mit Kind betrachtet stumme Zeitzeugen der Nacht
  • Frau macht Foto der Gedenkstelle

Teil 7 - Tagaufnahmen 28.11.2020:

  • Blumen, Kerzen, Stofftier und Bierflasche neben der Haltestelle
  • Mutter mit Kind betrachtet stumme Zeitzeugen der Nacht
  • Frau macht Foto der Gedenkstelle
  • Gedenkstelle mit Bushaltestelle und heranfahrendem Bus
  • Gedenkstelle mit Bushaltestelle und abfahrendem Bus
  • Blick auf Freunde des Toten im Gespräch
  • Blumen, Kerzen, Stofftier und Bierflasche in diversen Ansichten
  • Schnittbilder

NEU: Teil 8 - 30.11.2020:

  • Außenaufnahmen JVA Aichach

NEU: Teil 9 - 30.11.2020:

  • Gedenkstelle neben der Bushaltestelle in diversen Ansichten / Einstellungen
  • Bild des Opfer im Close
  • Kerze im Close
  • Zettel mit Aufschrift "Wieder ein junger Mensch ermordet..."
  • Schnittbilder

NEU: O-Ton - 30.11.2020:

  • O-Ton Oberstaatsanwalt Matthias Nickolai, Pressesprecher Staatsanwaltschaft Augsburg: "...zum Geschehen und den neusten Erkenntnissen..."

O-Töne - 28.11.2020:

  • O-Ton Harald Kolb, Anwohner 1: „...man kann es eigentlich gar nicht verstehen...ich bin selber im Sicherheitsgewerbe tätig...man weiß mittlerweile wie manche Leute ticken...nur wenn so was dann ist...ja, da muss man automatisch daran denken, da kommt sowohl der Mord am Königsplatz, das war schon der Hammer...das kommt einem dann automatisch hoch, man denkt dran...zumindest mir geht es so, das ist normal...ja, man wundert sich und denkt sich, was ist da los...wie gesagt, ich habe es hinten an der Werttach schon mitbekommen, da war ja auch schon, da ist auch gesucht worden...da denkt man sich schon, was war da jetzt, hat es einen schweren Unfall gegeben...an so etwas denkt man an sich nicht...nein, überhaupt nicht...es ist so ruhig, muss man wirklich sagen, obwohl es ganz verschiedene Nachbarn sind...man grüßt sich, man trifft sich, also sowas verwundert.“
  • O-Ton Marie Tremel, Anwohnerin 2: „...also wir haben vorhin schon geredet, dass man sich teilweise schon erstmal fragt, was passiert ist, was der Beweggrund war...aber, generell, Angst habe ich deswegen nicht vermehrt...ich denke, dass die Kriminalitätsrate hier relativ niedrig ist und man das nicht verhindern kann, es wird in gewisser Weise immer Kriminalität geben...ich persönlich fühle mich dadurch nicht groß verängstigt...natürlich finde ich es schockierend, dass so etwas passiert...vor allem auch auf offener Straße, aber es gab ja auch viele Vorfälle am Kö, sozusagen in der Mitte der Öffentlichkeit...deswegen denke ich, man kann es nicht verhindern und deswegen Angst generell und passé zu haben, finde ich falsch oder für mich falsch, ich fühle mich deswegen nicht mehr bedroht...da müsste ich mehr Zahlen sehen, um das beurteilen zu können...meiner Meinung nach ja, was man so liest, dass die Gewalt, vor allem an so U-Bahn-Stationen an einfach solchen Punkten ansteigt, empfinde ich aus dem Medien natürlich schon so...aber man müsste natürlich sehen, wie viel Kriminalität findet währenddessen in Wohnungen statt, mit häuslicher Gewalt und so weiter, kann ich jetzt schwer etwas dazu sagen...aber so, aus den Medien, das was man liest, schon...generell ja, muss ich sagen, aber das wird einem auch so erzogen, dass man klein ist, dass man aufpassen muss, vor allem in der Dunkelheit, in jedem Film, passiert jede Kriminalität immer nur im Dunklen...dass man da schon generell vorsichtiger ist...ich muss sagen, wenn ich Abends aus dem Haus gehe, dann habe ich immer mein Handy dabei oder irgendwie so, muss man schon ssagen, aber ich bin jetzt keine ängstliche Person...aber natürlich hat man Abends mehr Angst, als tagsüber...“
  • O-Ton Martin Seeger, Anwohner 3: „...es ist natürlich eine schreckliche Tat, das zu verunglimpflichen wäre es sich schön zu machen...es funktioniert aber nicht...und tatsächlich, mir fehlen dazu ein bisschen die Worte...es ist natürlich auch so ein bisschen die Frage, was waren die Hintergründe da dahinter...wir bekommen ja auch nur das mit, was die Medien uns veröffentlichen, was sie darin sagen...so ein eigenes Bild machen tatsächlich, das ist ein Ding der Unmöglichkeit, wir sind immer auf Informationsquellen von Außen angewiesen...deswegen, mich interessieren mehr die Beweggründe dahinter, wieso, weshalb und warum...ja man denkt schon mehr über dieses Thema nach, muss man sagen...man fängt an sich Gedanken darüber zu machen, wie geht es in Zukunft weiter, wieso kommt es überhaupt zu solchen Sachen...ist es jetzt nur Zufall oder hängt es damit zusammen, dass sich bestimmte Situationen verändert haben, dass sich bestimmte Dinge verändert haben...letztendlich lebt jeder in seinem kleinen Mikrokosmos und versucht irgendwie dahingehend das Beste daraus zu machen...puh, tatsächlich eher nein...es ist eine schwierige Frage...das ist wieder wie, okay, ich lebe in meinem Leben, ich versuche da das Beste daraus zu machen, ich bekomme das in den Medien auch wieder mit, was jetzt wieder schreckliches passiert ist in der Welt...es ist natürlich ganz was anderes, wenn der Abstand sich dahingehend immer weiter verringert, wenn es dann in der eigenen Heimatstadt passiert...allein, wenn man jetzt nur die beiden Fälle anschauen und auf Augsburg beziehen, dann ja...aber da kann ich nur noch einmal hier an die Theorie verweisen, was da tatsächlich im Hintergrund passiert, was wir nicht mitbekommen, das sind ja dunkle Ziffern, das sind ja dunkle Zahlen...davon bekommen wir ja jetzt nichts mit und deswegen dann von vornherein zu sagen, okay, in dem letzten Jahr sind zwei Totschläge oder Morde geschehen und deswegen ist die Gewaltbereitschaft bei den Menschen erhöht worden...zu dem Schluss würde ich jetzt nicht kommen...ja natürlich, wir leben in einer ziemlich sicheren Stadt...für mich als Mann ist es noch einmal etwas anderes, als als Frau, weil ich habe es einfach leichter in der Gesellschaft und man ist aber trotzdem erleichtert, dass die Polizei eine solche gute Arbeit geleistet hat und da auch für die Sicherheit aller Mitbürger sorgt, dass sowas hoffentlich in Zukunft nicht noch einmal passiert, weil dementsprechen auch zur Rechenschaft gezogen wird...“
  • O-Ton Johanna Pilarski, Anwohnerin 4: „...naja, gleich die Polizei anrufen und Rettung natürlich...den muss man auch retten...ich glaube schon, das ist auch ein Mensch...ja, im Univiertel...ja, muss ich sagen ja...ich habe Angst...ja, weil ich sehe in Fernsehen verschiedene Sachen, dann habe ich Angst...im Radio, wenn ich etwas höre auch, irgendwas passiert immer, ich bin nicht mehr jung...natürlich ist das schlimm...soll besser sein, aber glauben sie mir, wenn es dunkel ist, ich gehe nicht raus, ich habe selber Angst...“
  • O-Ton Bernd Zitzelsbergerr, Stadtrat und CSU Orstvorsitzender Pfersee: „...also der erste Gedanke ist schrecklich, dass hier ein junger Mensch ums Leben gekommen ist...auch wenn man zum gestrigen Zeitpunkt, auch zum heutigen Zeitpunkt noch nicht wesentlich mehr weiß...immerhin ist seit heute früh klar, dass die Polizei wohl zwei Tatverdächtige gefasst hat und die weiteren Ermittlungen laufen...aber dennoch sind meine Gedanken natürlich beim Getöteten, bei seiner Familie, bei seinen Freunden und seinen Angehörigen...ja, das kann man absolut sagen, der letzte wirklich gewalttätige Vorfall, an den ich mich erinnern kann, der liegt Jahrzehnte zurück, damals waren Messer im Spiel, aber es ist glaube ich nicht tödlich ausgegangen...ansonsten sind wir hier, nicht nur in Pfersee, sondern auch in Augsburg selber und in Bayern insgesamt, Leben wir sehr sicher, die Polizei macht hier, nach meiner Bewertung und ich habe auch einen guten Kontakt zur Polizei seit Jahren, wirklich auch gute Arbeit...obwohl die Polizeidichte nicht so groß ist, wie beispielsweise in München, haben wir hier in Augsburg im wahrsten Sinne des Wortes ein sehr sicheres Pflaster...umso tragischer ist natürlich der gestrige Vorfall und man wird da natürlich auch nachdenklich...also man wird nachdenklich, mich haben auch natürlich schon per Facebook auch schon verschiedene Reaktionen erreicht, sowohl im öffentlichen Bereich, als auch im nicht öffentlichen Bereich...die sind alle natürlich in tiefer Trauer und teilweise auch von Entsetzen gekennzeichnet...auch in Anbetracht der Tatsache, dass es der frühe Abend war, 18:30 Uhr in etwa, das war zwar dann schon dunkel, man wird nachdenklich...aber ja, dennoch ist es ein ja sehr tragischer, aber auch, soweit ich mich erinnern kann, in den letzten Jahrzehnten, auch wirklich einer der ganz wenigen Fälle..dennoch ändert es nichts an der Tatsache, dass es schrecklich ist und ich danke auch der Polizei für den schnellen Fahndungserfolg hier vor Ort, das dient dann auch wiederum dem Sicherheitsgefühl der Bürger, das natürlich jetzt angekratzt ist.“
  • O-Ton Michael Jakob, Pressesprecher Polizeipräsidium Schwaben-Nord: „...gestern kam es gegen 18:30 Uhr an einer Bushaltestelle im Augsburger Stadtteil Pfersee zu einem Streit, in dessen Verlauf ein 28-jähriger Mann ums Leben kam...tatverdächtig waren von Anfang an eine Frau und ein Mann, die als Paar zu dieser Bushaltestelle kamen, mit dem Mann in Streit gerieten und letztendlich ihm eine tödliche Verletzung zufügten...die ersten Polizeieinsatzkräfte waren wenige Minuten nach Eingang des Notrufs vor Ort, haben den schwerst verletzten Mann auf der Straße liegend aufgefunden und haben Erste-Hilfe-Maßnahmen eingeleitet...auch ein Notarzt wurde natürlich hinzugezogen...all das hat aber nicht helfen können, den Mann zu retten...vor dem Eintreffen der Polizei waren Zeugen vor Ort, die a den Notruf abgesetzt haben, aber auch b die Erste-Hilfe-Maßnahmen eingeleitet haben, das wurde dann von den Kollegen übernommen und vom Rettungsdienst...die Zeugen wurden natürlich auch vernommen, im Lauf der Nacht...die Kripo Augsburg hat diverse Zeugenvernehmungen in dieser Nacht durchgeführt und mit der Staatsanwaltschaft Augsburg aus den Erkenntnissen aus dieser Vernehmungen die ersten Fahndungsmaßnahmen eingeleitet...nach dem feststand, dass es sich um ein Tötungsdelikt handelt, wurden sofort eine Vielzahl von Einsatzkräften hinzugezogen, um Fahndungsmaßnahmen einzuleiten, im Augsburger Stadtteil Pfersee, aber auch darüber hinaus gehend...wir hatten doch eine recht zuverlässige Personenbeschreibung, der beiden flüchtigen Menschen...das hat letztendlich dazu geführt, das mit den Erkenntnissen aus den Zeugenvernehmungen die beiden Tatverdächtigen in den frühen Morgenstunden des heutigen Tages in Augsburg festgenommen werden konnten...die Tatörtlichkeit, explizit die Bushaltestelle, ist nicht videoüberwacht...die Erkenntnisse, die letztlich zur Festnahme der beiden Beschuldigten geführt hat, die konnten überwiegend aus den Aussagen der Zeugen gewonnen werden...die beiden Beschuldigten werden morgen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Augsburg einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht vorgeführt wegen des Verdachts des Totschlags...ob zwischen den beiden Beschuldigten und dem Getöteten eine Beziehung im Vorfeld bestand des Handlungsgeschehens, das ist momentan Gegenstand der Ermittlungen, da können wir noch keine Angaben dazu machen...“

O-Ton - 27.11.2020:

  • O-Ton Michael Jakob, Pressesprecher Polizeipräsidium Schwaben-Nord: "...wir stehen hier im Augsburger Stadtteil Pfersee, genauer gesagt unmittelbar an der Haltestelle Uhlandstraße...um ca. 18:30 Uhr kam es hier zu einer körperlichen Auseinandersetzung...im Laufe dieser körperlichen Auseinandersetzung ist ein 28-Jähriger verstorben, durch eine Gewalteinwirkung...was wir jetzt wissen ist, dass der Verstorbene zusammen mit weiteren Personen sich an dieser Haltestelle aufgehalten hat...ein Pärchen, Stand jetzt, vorbei kam und sich da ein Streit entwickelt hat...der zunächst verbale Streit hat dann offensichtlich eine körperliche Auseinandersetzung zur Folge gehabt und im Laufe dieser Auseinandersetzung wurde der Mann tödlich verletzt...da können wir im Detail natürlich noch keine Angaben dazu machen...Fakt ist, dass der oder die Tatverdächtigen noch flüchtig sind...es laufen bereits die ersten Fahndungsmaßnahmen...die Kripo ist vor Ort, die Spurensicherung wird sicherlich die nächste Zeit, noch über Stunden hinweg, hier am Tatort tätig sein...zu diesem frühen Stadium des Ermittlungsverfahrens können wir uns im Detail noch nicht äußern...die ersten Einsatzkräfte waren sehr schnell nach Mitteilung des Notrufs hier vor Ort...zu diesem Zeitpunkt lag der Verstorbene unmittelbar hier auf der Fahrbahn in der Chemnitzer Straße...ein Notarzt, der auch sehr zügig am Tatort war, konnte das Leben des Mannes nicht mehr retten, das heißt, wir haben sofort die ersten kriminaltaktischen Maßnahmen eingeleitet...nein, das steht überhaupt nicht in einem sachlichen und sonstigem Zusammenhang...da müssen wir tatsächlich das eine Delikt vom anderen strikt trennen...wir konzentrieren uns auf den Tathergang heute und haben da keine Vergleiche zu vorhergehenden Delikten...die Zeugenvernehmungen laufen natürlich, es gibt Zeugen, die den Hergang zumindest in rudimentären Bereichen beobachten konnten, die auch den Notruf abgesetzt haben, da laufen momentan die Vernehmungen."

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