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2020-11-28T00:00:00+00:00
Nürnberg // Bayern
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Schatzsucher entdeckt Fliegerbombe:

Mann war auf Münzsuche und entdeckte metallischen Gegenstand - Drei Meter hoher Erdwall soll benachbarte Wohnsiedlung abschirmen - 635 Gemeldete im Evakuierungsradius von 500 Metern - Hygienekonzept für Personen in Quarantäne - Evakuierung ab 20 Uhr, Entschärfung ab 21 Uhr geplant - Betreuungsstelle in Schule eingerichtet
Neuigkeit-ID 4LSK6O

Am Samstag (28.11.2020) ist in Nürnberg-Schnepfenreuth eine Fliegerbombe gefunden worden. Es handelte sich um eine 250-Kilo-Bombe englischer Bauart mit Heck- und Frontzünder. Der Fundort befand sich auf freiem Feld in Schnepfenreuth, zwischen der Schleswiger Straße und der Bamberger Straße.

Die in Schnepfenreuth gefundene Fliegerbombe ist seit 23.22 Uhr entschärft. Für die Entschärfung der 250-Kilo-Bombe englischer Bauart benötigten die beiden Sprengmeister Michael Weiß und Christian Scheibinger ab 22 Uhr rund eine Stunde und 20 Minuten. Ein Münz- und Schatzsucher hatte am Samstag gegen 14.45 Uhr, auf einem Feld im Stadtteil Schnepfenreuth, einen metallischen Gegenstand entdeckt. Für die Bevölkerung bestand keine Gefahr. Ein drei Meter hoher Erdwall Richtung Osten schirmte zudem die benachbarte Wohnsiedlung ab.

Sprengmeister Michael Weiß und sein Kollege Christian Scheibinger hatten einen Evakuierungsradius von 500 Metern festgelegt. In dem Gebiet sind rund 635 Anwohnerinnen und Anwohner gemeldet. Die Stadt Nürnberg hatte eine Betreuungsstelle in der Peter-Vischer-Schule eingerichtet. Zur Sammelstelle verkehrte ein von der VAG für die Evakuierung zur Verfügung gestellter Bus. In der Betreuungsstelle befanden sich zwischenzeitlich 20 Personen. Es gab ein Hygienekonzept. Bürgerinnen und Bürger, die unter Quarantäne stehen, wurden in einem Extra-Bus in die Betreuungsstelle gefahren und dort in separaten Räumen untergebracht.

Insgesamt waren 293 Einsatzkräfte im Einsatz: 92 Kräfte der Rettungsdienste, 41 Kräfte des THW, 80 Kräfte der Feuerwehr und 80 Polizeikräfte. Ab 20.30 Uhr wurde der Luftraum über dem Fundort in einer Höhe von 1.000 Metern gesperrt. Zwischenzeitlich waren folgende Straßen gesperrt: Schnepfenreuther Weg, Schleswiger Straße, Bamberger Straße / Ecke Schnepfenreuter Weg, Bamberger Straße, Raiffeisenstraße, Spargelfeldweg sowie Schleswiger Straße / Ecke Wachtelstraße. Ortskundige Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer wurden gebeten, den Evakuierungsbereich möglichst großräumig zu umfahren.

Die in Schnepfenreuth gefundene Fliegerbombe ist seit 23.22 Uhr entschärft. Für die Entschärfung der 250-Kilo-Bombe englischer Bauart haben die beiden Sprengmeister Michael Weiß und Christian Scheibinger ab 22 Uhr rund eine Stunde und 20 Minuten benötigt. In der von der Stadt Nürnberg eingerichteten Betreuungsstelle in der Peter-Vischer-Schule, Bielingplatz 2, hielten sich während der Entschärfungsmaßnahmen 20 Personen auf.

*Schnittbilder:

  • Redaktioneller Hinweis: Privatpersonen bitte pixeln!
  • Blick auf Fundstelle
  • Sprengmeister vor Ort
  • Sammelplatz für Rettungskräfte
  • Einsatzkräfte im Gespräch
  • Betreuungsstelle
  • Rettungsdienst in Schutzanzügen
  • Rettungsdienst bringt Patient zur Betreuungsstelle
  • Essensausgabe für Rettungskräfte
  • Fundort der Fliegerbombe
  • Fliegerbombe im Fahrzeug des Sprengkommandos
  • THW reißt Erdwall ein
  • Schnittbilder

O-Ton:

  • O-Ton Sebastian Kahl, Pressesprecher Feuerwehr Nürnberg: "...zur Sache..."

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