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2020-12-28T00:00:00+00:00
B16 // zw. Manching und OT Lindach // Lkr. Pfaffenhofen a. d. Ilm // Bayern
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Winterliche Straßenverhältnisse, überhöhte Geschwindigkeit, Alkohol- und Drogenkonsum und keine Fahrerlaubnis passen nicht zusammen:

Schleuderpartie bei Überholmanöver - Zwei Autos und ein Lastwagen am Unfall beteiligt - Fünf Verletzte, davon drei schwer - Feuerwehr muss Eingeklemmten befreien - "Über Funk, mehrmals die Warnung, dass es hier spiegelglatte Fahrbahn gibt" - Feuerwehr lobt Ersthelfer und auch der Rettungsdienst betont wie wichtig diese sind
Neuigkeit-ID 4V5OKG

Was im Kopf eines 30-jährigen Mannes vorging, als er sich am späten Montagnachmittag (28.12.2020) hinter das Steuer seines Audis setzte, kann wohl keiner Nachvollziehen und befürworten. Winterliche Straßenverhältnisse, überhöhte Geschwindigkeit, Alkohol- und Drogenkonsum und keine Fahrerlaubnis passen einfach nicht zusammen. So endete die Ausfahrt, wie es für den logischen Menschenverstand schon absehbar hätte sein müssen, mit einem schweren Verkehrsunfall auf der B16 zwischen Manching und dem Manchinger Ortsteil Lindach im oberbayerischen Landkreis Pfaffenhofen a. d. Ilm.

Der fahruntaugliche Mann war mit seinem Audi auf der B16 in Fahrtrichtung Regensburg unterwegs, als er nach bisherigen Erkenntnissen trotz der vorherrschenden winterlichen Straßenverhältnisse vorausfahrende Fahrzeuge überholte. Infolgedessen geriet er laut Zeugen mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit ins Schleudern und krachte in einen vorausfahrenden Opel. Während der Verursacher im Anschluss in die rechte Leitplanke schleuderte, von dieser abprallte und mit einem entgegenkommenden Lastwagen seitlich kollidierte, kam der Opel mit schweren Beschädigungen auf der Fahrbahn zum Stehen.

Sofort waren nach Aussage des Manchinger Feuerwehrkommandanten Christian Settele Ersthelfer zur Stelle, darunter auch mehrere Soldaten und Krankenschwestern. Diese leisteten von der ersten Minute an kompetente Erste Hilfe. Er selbst befand sich zur Zeit des Alarms zufällig am Feuerwehrhaus und konnte sofort starten. Bereits an der Auffahrt zur B16 stellte der erfahrene Feuerwehrmann fest: es ist spiegelglatt. "Ich habe dann auch den Funkspruch durchgegeben: Sicherheit vor Schnelligkeit. Wir sind angekommen, es war glatt, schneebedeckt". Thomas Schwarzmeier, der als Einsatzleiter Rettungsdienst vor Ort war, bestätigte die winterlichen Straßenverhältnisse: "Auf der Anfahrt hieß es schon über Funk, mehrmals die Warnung, dass es hier spiegelglatte Fahrbahn gibt".

Settele sondierte die Lage, forderte weitere Einsatzkräfte nach und versorgte mit den Kameraden die Verletzten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Zudem musste die Feuerwehr noch die Insassin auf der Rückbank des Opels befreien, er war im Wagen eingeklemmt. Nach und nach brachte der Rettungsdienst dann die Verletzten, darunter drei Schwerverletzte aus dem Opel, in nahegelegene Krankenhäuser zur weiteren Behandlung und Untersuchung. Dem Lastwagenfahrer war bei dem Unfall glücklicherweise nichts passiert, jedoch ist sein Brummi nicht mehr fahrbereit. "Man muss aber auch sagen, die Unfallbeteiligten hatten auch riesen Glück bei diesen Unfall", so der Feuerwehrkommandant.

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